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Hardwarehack:
Eine andere Alternative ist ein Hardwarehack, den ich
freundlicherweise von Jürgen übermittelt bekam.
Die Durchführung ist, eine ruhige
"Löthand" vorausgesetzt, relativ easy, da für diesen Hack
lediglich im HF-Teil
zwei Pins an einem Bauteil kurzgeschlossen werden müssen.
Das HF-Teil widerum befindet sich in der PCMCIA-Karte innerhalb des 900AP+
Hardwareversion A + B.
Diese ist zu diesem Zwecke auszubauen und zu öffnen. Näheres zur Demontage
--> hier
- Die Sendeleistung des DWL900AP+ wird durch
eine Spannung am HF-vorverstärker im IC RF2948
eingestellt, welche durch einen ADC des Prozessors erzeugt wird.
Schaut man sich das Datenblatt des RF2948 an, so sieht man, dass Pin 8 des
Chips ein analoger eingang ist,
der den Vorverstärker mit einer Spannung in der Leistung einstellt.
Nimmt man nun unter Firmware 252 (261 stellt einen festen Spannungswert
ein, egal, welches Sendeleistung man einstellt; weiss Gott warum) die
Sendeleistung um, kann man an dem Pin eine Änderung der Spannung messen.
Pin 7 des ICs ist VCC (ca. 2,8 Volt)
Schliesst man nun Pin 7 und 8 kurz, so stellt man maximale verstärkung am
Vorverstärker ein. Technisch ein völlig legaler Zustand. Natürlich
überzeugt man in dem Moment den DAC davon, eine falsche Spannung
abzugeben. :-)
Der Überzeugungsstrom liegt aber unter 1 mA, was auf einen Widerstand zum
DAC hin schliessen lässt und einen
"nicht zertörerischen" Strom darstellt.
Ergebnis ist ein deutlich höhere Reichweite und eine deutlich stärkere
Störung meines 2,4 Ghz TV-schnurlossets :-)
Die Sendeleistung habe ich irgendwann mal berechnet, da ein Maxim HF-Amp
dahinter steckt (find den typ jetzt nicht) und sollte nach der
Modifikation bei unveränderlichen 22,5 dBM liegen.
Anbei ein Foto zur überbrückung von Pin 7+8 und das Datenblatt des Chips.
MfG Juergen
- Alle (meine) Geräte laufen mit
kurzgeschlossenem Chip, also mit voller Leistung. Bisher gabs keine
Probleme...
Ich denke schon, dass der HF-Endverstärker mehr abwärme erzeugt, denn der
Stromverbrauch
steigt durch das Tuning messbar an, was letztendlich zu mehr Wärme und
Sendeleistung führt.
Der Chip hat ja auch keinen anderen Weg, als seine Wärme über seine 12
Lötkontakte abzuführen.
Ich werde mal einen offen laufen lassen und einen Dauertransfer darüber
laufen lassen.
Mal sehen, wie stark die Erwärmung ist. Ich habe allerdings noch keine
rechte Idee, wie man diese Wärme
besser abführen könnte. In der Nähe des Chips wirkt sich jedes Metall als
eine stark Resonanzverändernde Kapazität.
Vielleicht sollte man den Chip mit "nicht leitender!!! zäher Wärmepaste"
an den kleinen Deckel des HF-Teils koppeln.
Das würde auf jedenfall einiges an Wärme abgeben.
Die Leistungssteigerung ist bedeutend.
Ich sehe es einerseits an der Stromaufnahme und andereseits an der
Reaktion meines 2,4 Ghz TV-Übertragers,
der bei einem Dauerdatenstrom im W-Lan nix mehr vom TV-Programm zeigt. Vor
dem Hack konnte man noch gut ein Bild erkennen...
Die Leistung müsste man berechnen können.
Im Datenblatt sind Diagramme zur Leistung bei TxVGC zu sehen.
Wenn die Kreise nach der empfehlung des Datenblattes designed sind (davon
ist schwer auszugehen, da
man schön erkennen kann, daß die Vorschläge im Datenblatt 1:1 in den
GL2422 übernommen wurden)
dann bekommt der PA im 2948 -10dBm an den Eingang.
Bei TxVGC = 2.8 Volt ist dessen V = 12dB; macht dann +2dBm an dessen
Ausgang.
Der Max2242 kann bis hin zu 28.5 dBm verstärken, ist aber mit 26,5dBm
Ausgangsleistung gesättigt...
Ich denke schon, dass die Ausgangsleistung über 22dBm liegt, also so um
die 150mW betragen könnte.
Alle meine "DWLs" :-) laufen seit über 1/2 Jahr störungsfrei mit diesem
Tuning.
Übrigens habe ich mit 2 Quad-antennen und originalem DWL über eine
entfernung von ca. 3km freie Sicht
so grade eine Verbindung aufbauen können. Da sollte mit dem Hack und 2
Quads 800m locker drinne sein !
MfG Juergen
- Der HF-Teil der DWL650+ ist exakt gleich
aufgebaut.
Ich habe bisher folgende AP umgebaut, die sich im HF-Teil völlig gleichten:
D-Link DWL900AP+
Wisecom 22MBit
Syslink WAP22 V2.2
hat alles bestens geklappt.
Das Foto gilt also für alle oben aufegführten W-Langeräte.
Ich bin sicher, dass Global Suntech den HF-Teil nirgends anders aufgebaut
hat...
- Ich hebe den Txvgc per Hardware auf Vmax.
Die Software stellt den DAC auf maximale Ausgangsspannung...
Ich glaube kaum, dass da ein riesiger Unterschied ist.
Vorteil des HHs ist, dass der VV wirklich auf max eingestellt wird. Sicher
ein
paar Prozent mehr, als der SH.
Nachteil ist, das der HH keine Änderung der Leistung mehr zulässt...
Die Frage ist nur, welche Teile der Firmware wirken noch auf diesen DAC ?
Dann nämlich ist diese gepatchte Firmware nicht immer wirksam.
Du stelltest ja bereits fest, dass der D die Leistung bei Wärme runter
regelt.
Das könnte dann immernoch greifen.
Ich habe nur einen D-Link, der aktiv und noch nicht umgebaut ist.
Der sitzt mit einer Brillenantenne draussen unterm Gibel.
Dem habe ich die gepatchte Firmware eingespielt und mit meinem Laptop
gemessen.
Der Laptop zeigt tatsächlich ein 8-10 % stärkeres Empfangssignal an.
Leider habe ich keinen derartigen Vergleich für meinen Hardwarehack.
MfG Juergen
- Ich habe mir gerade mal die Arbeit
gemacht und habe die Spannung am TxVgc
bei den verschiedenen Einstellungen nachgemessen:
12,5% 10dBm: 1,10 V
25% 12dBm: 1,15 V
50% 15dBm: 1,42 V
100% 17dBm: 1,53 V
MaxPower: 2,05 V (Softwarehack)
Hardwarehack: 2,83 V
Ich gehe also davon aus, dass der Hardwarehack doch noch etwas mehr an
Sendeleistung zur Verfügung stellt...
MfG Juergen
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