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WLAN-Netzabdeckung messen und visualisieren?
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Mahon



Anmeldedatum: 08.11.2003
Beiträge: 115

BeitragVerfasst am: Do Aug 31, 2006 0:32    Titel: Antworten mit Zitat

Das Coden von so einem Tool wäre eigentlich sehr einfach, .....

zumindestens das Lageplandarstellen und Werte per Datenbank speichern, das kleine Übel was ich dabei habe wäre die farbliche abbildung des ganzen?

Vielleicht hat da jemand eine Idee, und ich werf mich sofort ins Zeug Wink


ein hoffnungsvoll auf Arbeit wartender Wink
Mahon
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wusel



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Beiträge: 3
Wohnort: Gütersloh

BeitragVerfasst am: Do Sep 07, 2006 1:49    Titel: kismet & gpsmap? Antworten mit Zitat

Moin,
Mahon hat Folgendes geschrieben:
Das Coden von so einem Tool wäre eigentlich sehr einfach, .....
[...]
Vielleicht hat da jemand eine Idee, und ich werf mich sofort ins Zeug ;)

ein hoffnungsvoll auf Arbeit wartender ;)
Mahon

hmm, ich will Dir ja nicht den Spaß nehmen, aber was spricht gegen kismet & gpsmap? Ich mache damit häufiger (vgl. http://sietland.net/content/view/40/) Scans, mittlerweile mit Laptop (2x PCMCIA, 802.11b und 802.11a) sowie Accesspoint als kismet_drone wg. der deutlich besseren Empfindlichkeit (WL-500g mit OpenWRT). Aus den von kismet gesammelten Daten pinselt man sich dann nach dem Overlayprinzip auf einer Karte oder notfalls auf weißem Hintergrund seine Netze -- wahlweise nur die (errechneten) Standorte oder auch (errechnete) Empfangsradien oder ein Polygon über alle äußeren Punkte, an denen das Netz gefunden wurde, ...
Details zu Kismet unter http://www.kismetwireless.net.

Spielnaturen können natürlich auch zusätzlich GPSDrive nutzen (vgl. http://sietland.net/images/stories/sietland/wlan-arbeitsweg.png), da werden die von Kismet gefundenen Netze dann zusätzlich verzeichnet, live und in Farbe auf einer (Straßen-)Karte.


MfG,
-kai
--
http://sietland.net
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DernetteMann82m



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Beiträge: 172
Wohnort: Dillenburg

BeitragVerfasst am: Do Sep 07, 2006 2:58    Titel: Antworten mit Zitat

Das Problem ist nur dass es doch wohl ein Windows-Tool sein soll oder?

Zitat:
hmm, ich will Dir ja nicht den Spaß nehmen, aber was spricht gegen kismet & gpsmap?
Ich denke, dass es möglichst ein Windows-Tool sein sollte da mit Linux nicht jeder umgehen kann...
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MfG Holger

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wusel



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Beiträge: 3
Wohnort: Gütersloh

BeitragVerfasst am: Do Sep 07, 2006 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

DernetteMann82m hat Folgendes geschrieben:
Das Problem ist nur dass es doch wohl ein Windows-Tool sein soll oder?

War zumindest nicht initiale Anforderung:
DorSachse hat Folgendes geschrieben:
Ich möchte mit einem Laptop oder PDA umherlaufen und die Feldstärke eines bestimmten Accesspoints protokollieren und danach diese Protokolldatei grafisch in einer Kartensoftware auswerten.

Und später schrieb er noch:
Zitat:
Leider kann Stumbverter aber eben nicht mehr als nur diesen einen Punkt je AP darstellen, worauf es mir ankommt. Ich brauche eine "Abdeckungswolke" mit Feldstärke als Overlay auf eine Karte. Die 3000 € für Ekahau werde ich aber nicht ausgeben können.

Genau das gibt's nun mal für »lau« bzw. für die Unannehmlichkeit, nicht ein Kleinweich-OS nehmen zu können, in Form von kistet und gpsmap. (Wobei "Feldstärke" hier übertragen zu sehen ist: Kismet zeichnet auf, was der WLAN-Treiber meldet. Dies muß nicht immer absolut korrekt sein (im Bezug auf die konkreten dB-Werte); nimmt man aber nur den gleichen WLAN-Kartentyp/-treiber zum Scannen, sind die Werte vergleich- und damit verwendbar. Zu dem Thema gibt's was in der FAQ.)
Mind. gpsmap ist in einer Knoppix-Varante (bootable Linux-Live-CD) vorhanden, ob kismet auch drauf ist, weiß ich nicht: http://sourcepole.ch/sources/software/gis-knoppix/. Ansonsten ist kismet auf der schon betagteren STD drauf, vgl. http://www.heise.de/security/artikel/print/46939.

DernetteMann82m hat Folgendes geschrieben:
Ich denke, dass es möglichst ein Windows-Tool sein sollte da mit Linux nicht jeder umgehen kann...

Ich denke, daß es nicht schaden kann, wenn jemand, der sich mit Netzwerken, insbesondere mit Funknetzwerken, tiefer beschäftigen will, über den Kleinweich-Tellerrand schaut. YMMV ;)

Anyway, ich wollte nur drauf hinweisen, daß es das schon im OpenSource-Umfeld gibt (unter http://0xdecafbad.net/~wusel/linktest-1.png findet sich exemplarisch eine Grafik der Messung eines Testaufbaus); wer sowas partout unter Windows laufen lassen will: Hey, you have the Source to port it! ;) Kismet selbst läuft auch nativ unter Windows -- mit Einschränkungen lt. Homepage. Auch hier gilt: you have the Source to fix that ;)

Ciao,
-kai, der überhaupt keine OS-Diskussion lostreten wollte :(
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DernetteMann82m



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Beiträge: 172
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BeitragVerfasst am: Do Sep 07, 2006 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hey, ich wollte dich ja nicht angreifen....

Wenn der jenige, der das programm haben wollte sich mit Linux auskennt ists natürlich voll in Ordnung.

Nur ich denke die Einarbeitungszeit die man dazu benötigt, sich mit Linux auseinander zu setzen kann nicht jeder aufbringen.

Und da die angesprochenen Programme/Tools in den einzelnen Posts alle windowsbasiert waren, bin ich mal davon ausgegangen, dass es ein Windows-Tool sein soll.

Ich selbst habe vor einiger zeit mal ein bissi mit Linux rumprobiert und konnte mir so recht nicht weiter helfen. Zum Teil stundenlanges Forumlesen und probieren fiel da schon mal an...


Also keine OS-Diskussion losgetreten.... Wink

Aber danke trotzdem, vielleicht kann es ja jemand hier umsetzen das Programm dann unter windows einzubetten.

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MfG Holger

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Bernd
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BeitragVerfasst am: Do Sep 07, 2006 17:21    Titel: Antworten mit Zitat

Die differenzierte Darstellung der Feldstärken bei einer Ortsansicht, ähnlich wie es das Tool EkauHau erzeugt, macht meiner Meinung nach wenig bis gar keinen Sinn.

Durch den Ort fahren, Felstärken ermitteln und von welchem Tool auch immer farbig in eine Landkarte eintragen lassen macht deswegen keinen Sinn, weil diese Messung in Autohöhe absolut nicht aussagekräftig ist über die zu erwartende Feldstärke an der späteren Antennenposition, z.B. im Giebel, hinter einem Fenster im 1. Stock, am Kamin etc etc.

Die unten auf dem Autodach ermittelten Werte sind nicht mal ansatzweise für eine voraussichtliche Feldstärke in späterer Montagehöhe zu gebrauchen. so weit unten ergeben sich in der Regel absolut andere Umweltbedingungen als weiter oben.

Um ehrlich zu sein sind diese ganzen farbig eingefärbten Karten und Gebäudepläne meiner Meinung nach nur "schön gefärbte" Augenwischererei um Kunden mit vermeintlichen Fachwissen/ Fachkompetenz zu imponieren/blenden. Dort wo heute laut meinen bunten Gebäudeplan noch WLAN akzeptabel möglich sein sollte kann es morgen schon ganz andes ausschauen, jemand hängt nen Badspiegel auf, die Putzfrau positioniert ihr Staubsaugerrohr plötzlich woanders, der Azubi muss in einem Raum ein Lagerregal aufbauen etc etc.....

Bestenfalls ist das ganze als Snapshot des Istzustandes nach einer Installation für spätere rechtliche Auseinandersetzungen zu gebrauchen.

Im Ort gilt es IMMER jeden Standpunkt individuell einzumessen, und zwar genau dort wo die Antenne hinkommen wird.

_________________
Grüsse, Bernd

ca. 30 Accesspoints, einige D-Link 900er B1 oder baugleiche Modelle (Vendors), seit 2006 auch viele Linksys WRT54GL, 2 Server incl. Router, 2x Softwarerouter IP-COP, 4x DSL, viele Quadantennen, 25 Gebäude vernetzt
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wusel



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BeitragVerfasst am: Do Sep 07, 2006 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

Bernd hat Folgendes geschrieben:
Die differenzierte Darstellung der Feldstärken bei einer Ortsansicht, ähnlich wie es das Tool EkauHau erzeugt, macht meiner Meinung nach wenig bis gar keinen Sinn.

So allgemein möchte ich widersprechen, aber ...
Zitat:
Durch den Ort fahren, Felstärken ermitteln und von welchem Tool auch immer farbig in eine Landkarte eintragen lassen macht deswegen keinen Sinn, weil diese Messung in Autohöhe absolut nicht aussagekräftig ist über die zu erwartende Feldstärke an der späteren Antennenposition, z.B. im Giebel, hinter einem Fenster im 1. Stock, am Kamin etc etc.

... dies kann ich sowohl theoretisch als auch praktisch bestätigen.

Allerdings denke ich weiterhin, daß eine Messung auch auf Höhe 1m (oder meinetwegen mit Mast am Buiil => 2-3m) insofern hilfreich sein kann, für ein geplantes eigenes Netz die derzeit vorhandenen störenden WLANs zu ermitteln. (BTW: Wie das mit DFS im 5 GHZ-Bereich mal aussehen wird, ist mir derzeit eher nicht klar.)

Andererseits kann es nur eine Momentaufnahme sein und schon fünf Minuten nach dem Scan können neue APs da stehen oder die Kanäle sich geändert haben ...
Zitat:
Die unten auf dem Autodach ermittelten Werte sind nicht mal ansatzweise für eine voraussichtliche Feldstärke in späterer Montagehöhe zu gebrauchen. so weit unten ergeben sich in der Regel absolut andere Umweltbedingungen als weiter oben.

Nicht zuletzt ergibt sich eine gänzlich andere LOS; die 10m hoch angebrachte Zentral-AP-Antenne mag auf Höhe 1m zum Punkt X freie Sicht haben (nicht zwingend eine freie Fresnel-Zone), zum Punkt Y, wo man die eigene Antenne anbringen könnte, mag ein Baum, ein Haus schon wieder im Weg sein.
Zitat:
Bestenfalls ist das ganze als Snapshot des Istzustandes nach einer Installation für spätere rechtliche Auseinandersetzungen zu gebrauchen.

»Rechtliche Auseinandersetzung« über die legale Nutzung des ISM-Bandes? Interessante Vorstellung ;)

Wie gesagt, außer einer (wirklich) groben Ausdehnung eines Netzes sagt so eine Messung erst einmal nix aus, ACK. Für vollkommen zweckfrei halte ich es nicht, aber vergessen darf man auch nicht, daß eben *nicht* eine Ende-zu-Ende Verbindung ausgemessen wurde sondern nur die Empfangssträrke an einer Raumkoordinaten. Es gibt einen Anhaltspunkt -- und bunte Karten ;) --, mehr aber auch erst einmal nicht. Ciao,
-kai
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